Das Westfield-Center in der Hamburger Hafencity ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Eines der IT-Systeme sei angegriffen worden, sagte eine Sprecherin des Betreibers Unibail-Rodamco-Westfield auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Unbefugte erhielten demnach Zugriff auf eine Datenbank mit Kontaktinformationen von Mitgliedern des Treueprogramms sowie Newsletter-Abonnenten. Zuvor hatte Radio Hamburg berichtet. Medienberichten zufolge seien Hunderte Kunden betroffen. Laut Unternehmen sind Angaben wie Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Postleitzahl, Geburtsdatum und – sofern hinterlegt – auch das Kfz-Kennzeichen betroffen. Bankdaten oder Passwörter seien nicht abgeflossen. Auch Daten von Händlern oder Mitarbeitenden sowie andere IT-Systeme des Konzerns seien nicht betroffen. Unternehmen reagiert auf Hackerangriff Der Betreiber hat eigenen Angaben zufolge umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen und alle potenziell Betroffenen informiert. Auch die zuständigen Datenschutzbehörden wurden benachrichtigt und Anzeige erstattet. Kunden wird empfohlen, bei unerwarteten E-Mails, Anrufen oder Nachrichten besonders vorsichtig zu sein. Das Einkaufszentrum Westfield Hamburg‑Überseequartier erstreckt sich über rund 80.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche und ist Teil eines Gebäudekomplexes mit insgesamt 14 Häusern. Es umfasst etwa 170 Geschäfte sowie zusätzliche Gastronomie‑ und Freizeitangebote, darunter ein Multiplex‑Kino mit mehr als 2.200 Plätzen, ein digitales Kunstzentrum und weitere Entertainmentflächen. Das Zentrum liegt mitten in der Hafencity zwischen Überseeallee und Osakaallee und wurde im April 2025 eröffnet.