Steigende Spritpreise in den USA (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article69bb3a60d3cf984a3adb6d70/iran-krieg-oelpreis-steigt-nach-angriffen-auf-energieanlagen-in-nahost-deutlich.html) und unzufriedene Bürger, immer lauter werdende Vorwürfe der Planlosigkeit von Militärexperten (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article69bb5c3fd3cf984a3adb6e02/maischberger-clusterfuck-militaerexperte-masala-zerlegt-trumps-iran-politik.html) : Der Iran-Krieg läuft für US-Präsident Donald Trump alles andere als zufriedenstellend. Da ist es angesichts eines drohenden Debakels für die Republikaner bei den Midterm-Elections nur zu verständlich, dass Trump das verloren gegangene Vertrauen der US-Wähler mit klaren Worten zurückgewinnen will. Bei der heutigen Pressekonferenz, in der der US-Präsident ursprünglich die bedingungslose Kapitulation des Iran verkünden wollte, ließ Trump die Katze aus dem Sack: Auf die Frage, wie eigentlich die Strategie der USA in dem immer verworrener werdenden Krieg im Nahen Osten aussehe, gab er eine überraschend geradlinige Antwort. Er wolle lieber über seine gemeinsame Vergangenheit mit dem Investmentbanker und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sprechen, erklärte Trump mit einem dicken Auszug aus den Epstein-Files (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article69abd1bfa3969a77139461da/epstein-skandal-justizministerium-veroeffentlicht-fehlende-akten-mit-schweren-vorwuerfen-gegen-trump.html) in seiner Hand. Trump wettert gegen Kritiker Mit dieser Aktion wolle er all jene verlogenen Wichte Lügen strafen, die widerliche Behauptungen über ihn in die Welt setzten – etwa jene, dass er mit seinen in den vergangenen Tagen geäußerten Angriffsplänen auf Kuba (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/ausland/article69b88c8cfc05063917a4dca1/staatskrise-in-kuba-donald-trump-droht-mit-uebernahme-der-insel.html) nur von anderen Problemen ablenken wolle. Das sei eine unverschämte Lüge, machte der US-Präsident unmissverständlich klar und stellte eine tägliche Veröffentlichung von pikanten Details seiner Treffen mit Epstein bis zu den US-Zwischenwahlen in Aussicht. „Ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr rauskommen!“, versprach Trump der US-Öffentlichkeit, „ich sage nur so viel: Es waren auch Tiere und landwirtschaftliches Nutzgerät dabei.“ Drahtzieher des Iran-Kriegs enttarnt? Auf eine erneute Erkundigung nach dem weiteren Vorgehen der USA in der Auseinandersetzung mit dem Mullah-Regime reagierte der US-Präsident dann ziemlich ungehalten: Das sollte man lieber die US-Demokraten fragen, die hätten diesen Krieg doch angefangen. Es gebe keinerlei Beweise, dass er etwas mit dieser Angelegenheit zu tun habe, so Trump. Dabei präsentierte er als Beweis den komplett geschwärzten Angriffsbefehl auf Teheran. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!