Unfall im Training der deutschen Nationalmannschaft. In der Abschlusseinheit vor dem Nations-League-Heimspiel am Donnerstag in München gegen Serbien (20.45 Uhr/ZDF und im WELT-Live-Ticker (verlinkt auf https://sportdaten.welt.de/fussball/nations-league-a/ma11904028/deutschland_serbien/liveticker/) ) kam es zu einem schmerzhaften Zusammenstoß. Bei einem Wettkampfspielchen während des Aufwärmens, bei dem die DFB-Stars in vier verschiedenen Gruppen Plastikfiguren im Slalom umspielen mussten, verdribbelte sich Nico Schlotterbeck (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/nico-schlotterbeck/) und krachte mit Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart zusammen. Der Verteidiger von Borussia Dortmund ging zu Boden und hielt sich den rechten Knöchel. Zunächst lachten und grinsten einige DFB-Stars noch wegen des Zusammenstoßes. Als Schlotterbeck aber mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen blieb, eilten Mitspieler, Trainer Jürgen Klopp und Mannschaftsarzt Dr. Jochen Hahne zu dem sich am Boden wälzenden Spieler. Er musste das Training abbrechen. Schlotterbeck gab erst Mitte September sein Comeback. Er hatte sich im zweiten deutschen WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste das Innenband im linken Sprunggelenk gerissen. In der laufenden Saison absolvierte Schlotterbeck für den BVB erst zwei Spiele. Schlotterbeck erleidet Außenbandverletzung Schlotterbeck wurde zur genauen Untersuchung des rechten Sprunggelenks direkt zum MRT gefahren. Danach war klar, der Verteidiger muss abreisen und ist für die Nationalmannschaft gegen Serbien und am Sonntag in Griechenland nicht mehr einsatzfähig. Wie der DFB mitteilte, erlitt der 26-Jährige eine Außenbandverletzung im rechten Knöchel. In Dortmund soll er weiter behandelt werden, auch seine Teilnahme am kommenden Bundesligaspiel gegen Werder Bremen am 9. Oktober ist laut „Bild“ in Gefahr. Die Verletzung sei aber nicht so schlimm, dass eine Operation nötig wäre. Schlotterbeck ist damit bereits der dritte verletzte DFB-Akteur. Vor und während Klopps Debüt in den Niederlanden hatten sich die Top-Kräfte Jamal Musiala und Kai Havertz Muskelverletzungen zugezogen und mussten nach dem 1:1 vorzeitig abreisen. Schlotterbeck galt auch als Kandidat für die Kapitänsbinde gegen Serbien, weil Joshua Kimmich in der zweiten Woche nicht mehr zum DFB-Kader gehört. Die DFB-Elf steht nach dem 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland in der Gruppenphase der Nations League schon unter Druck. Mit nur einem Zähler liegt die DFB-Elf vor dem punktlosen Schlusslicht Serbien auf dem dritten Rang. Tabellenführer Griechenland (6 Punkte) empfängt am Donnerstag Verfolger Niederlande (4).