Welt 12.09.2026
14:12 Uhr

„Sehr, sehr ernsthafter Fall“ – Medizinischer Noteinsatz überschattet Spiel in Braunschweig


Ein dramatischer Notfall auf der Tribüne verzögert das Zweitliga-Spiel in Braunschweig. Rettungskräfte schirmen den Einsatzort ab, ein Mensch kämpft laut Stadiondurchsage um sein Leben.

„Sehr, sehr ernsthafter Fall“ – Medizinischer Noteinsatz überschattet Spiel in Braunschweig

Wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne hat sich der Anpfiff der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden in der zweiten Fußball-Bundesliga am Samstagmittag verzögert. „Aufgrund eines Notfalleinsatzes im Stadion wird das Spiel 15 Minuten später beginnen“, teilte die Eintracht im vereinseigenen Liveticker mit. In der Übertragung des Spiels beim Fernsehsender Sky (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/sky/) war von einem „sehr, sehr ernsthaften Fall“ die Rede. Über den Hintergrund des Notfalls gab es zunächst keine Informationen. Rettungskräfte schirmten den Ort auf der Tribüne mit großen weißen Planen ab. Per Stadiondurchsage wurde mitgeteilt, dass ein Mensch um sein Leben kämpfe. Die Spieler von Eintracht Braunschweig (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/eintracht-braunschweig/) standen zur Zeit des ursprünglich geplanten Spielbeginns schon auf dem Rasen und verlängerten kurzerhand ihr Aufwärmprogramm. Die Dynamo-Profis blieben zunächst länger in der Kabine, kamen später dann aber auch auf den Rasen und nahmen das Warm-up wieder auf. Nach einem kurzen Gang in die Kabinen liefen die Mannschaften dann mit einer Viertelstunde Verspätung gemeinsam ein, ehe der 31 Jahre alte Schiedsrichter Lars Erbst die Begegnung um 13.15 Uhr freigab.