Welt 08.03.2026
15:17 Uhr

Steinwürfe und verdächtiger Rucksack – Polizeieinsatz vor israelischem Konsulat


Ein Mann hat mit Steinwürfen auf das israelische Generalkonsulat in München einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wegen eines verdächtigen Rucksacks wurde das Gebiet zeitweise abgesperrt.

Steinwürfe und verdächtiger Rucksack – Polizeieinsatz vor israelischem Konsulat

Ein Mann hat Steine auf das Gebäude des israelischen Generalkonsulats in München (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/muenchen/) geworfen und damit einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Beamte des Objektschutzes nahmen den 24-Jährigen vor Ort fest, wie die Polizei mitteilte. Der Mann habe zuvor mehrere Steine auf das Gebäude im Bereich des Karolinenplatzes geworfen. Weil er außerdem einen Rucksack mit zunächst unbekanntem Inhalt vor dem Gebäude abgelegt hatte und laut Polizei entsprechende Äußerungen machte, sperrten Einsatzkräfte das Umfeld weiträumig ab. Spezialisten der Polizei und der Sprengstoffgruppe des Bayerischen Landeskriminalamts untersuchten den Rucksack. Dabei kam auch ein Roboter zum Einsatz, mit dem der Gegenstand geröntgt wurde. Nach rund einer Stunde stellte sich der Inhalt als ungefährlich heraus, wie ein Polizeisprecher sagte. Anschließend wurden die Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben. Während des Einsatzes war auch der Betrieb der Straßenbahn in dem Bereich zeitweise eingestellt. Verletzt wurde niemand. Der 24-Jährige wurde unter anderem wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Wegen akuter Eigen- und Fremdgefährdung kam er in ein Krankenhaus.