Welt 08.09.2026
10:55 Uhr

US-Gesandte mit Putin-Angebot in Sachsen-Anhalt eingetroffen


Überraschung in Magdeburg: Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner wollen in der kommenden russischen Exklave für eine diplomatische Lösung werben.

US-Gesandte mit Putin-Angebot in Sachsen-Anhalt eingetroffen

Bei ihrer Reise für eine diplomatische Lösung im Krieg zwischen Russland und der Ukraine (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/article6a9d1b69240b302c8a83ac73/krieg-in-der-ukraine-moskau-nennt-gespraeche-nuetzlich-und-aeusserst-ehrlich-us-gesandte-reisen-weiter-nach-kiew.html) sind die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner überraschend in Magdeburg eingetroffen. „Nach Kiew war jetzt einfach mal wieder Russland dran“, erklärten die beiden unermüdlich zwischen diversen Krisenherden pendelnden Unterhändler. Sie wollten in der künftigen Exklave, in der mit der AfD und dem BSW nach der historischen Landtagswahl zwei Parteien mit ausgeprägter Nähe zu Moskau über eine gemeinsame Regierung nachdenken (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/article6a9f7651181cb962d4887590/bsw-und-afd-wagenknecht-zeigt-sich-bereit-mit-jedem-politik-fuer-veraenderung-zu-machen.html) , mal nach dem Rechten schauen. „Welchen meinen Sie? Wir haben so viele davon (verlinkt auf https://www.welt.de/eilmeldung/article248412030/Verfassungsschutz-AfD-Sachsen-Anhalt-gesichert-rechtsextremistisch.html) “, zeigte sich AfD-Wahlgewinner Ulrich Siegmund bei der Begrüßung der von Witkoff und Kushner einigermaßen verwirrt. Russland mit großzügigem Angebot Aus Moskau brachten die Amerikaner einen Kompromissvorschlag mit. Falls, wie vom BSW vorgeschlagen, ein überparteilicher Ministerpräsident benötigt werde, stelle sich Wladimir Putin gerne zur Verfügung. Angesichts von mehr als 50 Prozent Zustimmung für seine Positionen wolle er sich „nicht vor Regierungsverantwortung drücken“, ließ der Kremlchef über die beiden US-Unterhändler ausrichten. Zudem sehe sich Putin in der Verantwortung, die prorussische Bevölkerung – ähnlich wie in der Ukraine – vor einer schrecklichen Bedrohung zu schützen: Nazis. „Da hat eine gesichert rechtsextreme Partei gerade fast die absolute Mehrheit (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a9d66da181cb962d488587a/wahl-sachsen-anhalt-afd-gewinnt-landtagswahl-klar-verpasst-jedoch-absolute-mehrheit.html) bekommen“, zeigt man sich in Moskau ausgesprochen besorgt. Berlin kompromissbereit Vollkommen unrealistisch ist Putin als Ministerpräsident in Magdeburg nicht: Gerüchten zufolge soll die Merz-Regierung dazu bereit sein, die gesamte Region zwischen Wernigerode und Wittenberg an Russland ohne irgendwelche Gegenleistungen abzugeben. Das sei deutlich weniger kompliziert, als die AfD, das Bundesland Sachsen-Anhalt oder Wahlen im Osten generell zu verbieten, ist aus Berlin zu hören. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!