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17.08.2026
09:23 Uhr
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Jazz begann als Rache an seiner Mutter und begleitete Bruno Spoerri durchs Leben. Ein Gespräch über alte Ideen, neue Musik und seinen Beef mit einem großen Rapper.

DIE ZEIT: Bruno Spoerri, Sie werden bald 91 Jahre alt. In Ihrem Leben haben Sie mehr als 100 Platten aufgenommen, über 2.000 Konzerte gespielt, und noch immer machen Sie jeden Tag Musik. Werden Sie nie satt? Bruno Spoerri: Nein, nie. Aber heute strengen mich Auftritte mehr an als früher, und ich bin nervöser. Gestern Abend habe ich in St. Gallen ein Konzert mit dem jungen Pianisten Claude Diallo gespielt. Darauf habe ich mich wochenlang vorbereitet. ZEIT: Was war das für ein Konzert? Welche Instrumente haben Sie gespielt?