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24.09.2026
06:34 Uhr
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Wie fühlt es sich an, die Diagnose Demenz zu erhalten? Durch einen Schnelltest kann man eine Ahnung davon bekommen. Und auch mit der Diagnose noch gut leben.

Ein Testergebnis trennt die Ehe von Katherine und Armin in ein Früher und ein Heute. Früher hat Katherine die Haustür am östlichen Stadtrand von München nachts noch nicht von innen abgeschlossen. Früher hatte Armin noch keinen GPS-Sender am Schlüsselband. Früher fuhren sie an Winterwochenenden auf Skiern die Berge runter. Heute, an einem Samstag im September, erzählt Katherine, 78, von dem Moment, als Armin, 83, die Diagnose Alzheimer-Demenz bekam. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Im Gehirn gehen schleichend Nervenzellen zugrunde, verklebt von Eiweißablagerungen. Zuerst schwindet das Kurzzeitgedächtnis, später verlieren Betroffene die Orientierung, die Sprache und die Erinnerung an das eigene Leben. Mit der Zeit können sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen. Die Krankheit schreitet unaufhaltsam fort und ist bis heute nicht heilbar.