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07.10.2026
19:31 Uhr
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Krimis zum Mitmachen, ein eigener Sebastian-Fitzek-Stand und Selfie-Spaces: So beginnt die Frankfurter Buchmesse.

Sonne über Frankfurt. Pünktlich früh um neun öffneten sich am Mittwoch die Tore für die lehrreichste, klügste, sonderbarste, altmodischste Messe der Welt – die Frankfurter Buchmesse. Von Andrang zu sprechen, wäre leicht übertrieben, die ersten Gäste verteilen sich sehr locker auf dem weiten Gelände. Aber an den ersten Tagen ist die Messe ja immer nur für das sogenannte Fachpublikum geöffnet. Und dieses läuft in den ersten Stunden etwas orientierungslos umher. Denn die Messeleitung hat die über sehr viele Jahre eingeübte Standordnung der Aussteller durcheinandergewirbelt, und die Verlage finden sich plötzlich in völlig neuer Umgebung, in neuen Hallen. Die Idee dabei ist wohl, den enormen Publikumsandrang am Wochenende etwas besser zu verteilen. Und Raum zu schaffen, um die Messe noch mehr zu einer Ereignis- und Publikums- und Lese- und Actionmesse zu machen, wie es die Leipziger Konkurrenz im Frühjahr seit vielen Jahren vormacht. Und wie es all die jungen, neuen Leserinnen und Leser seit vielen Jahren in ihrem Leseleben praktizieren. Also: Platz für Selfie-Spaces, Signierschlangen, Cafés. Also: Hinein in die Bücherwelt.