Zeit 08.03.2026
11:00 Uhr

(+) Geschlechtergerechtigkeit: Am Anfang sind Jungs und Mädchen noch gleich


Taschengeld bekommen Mädchen gleich viel wie Jungs, im Alter sind sie oft viel schlechter gestellt. Diese Daten zeigen, wie die Finanzlücke im Lauf des Lebens wächst.

(+) Geschlechtergerechtigkeit: Am Anfang sind Jungs und Mädchen noch gleich
Am Anfang des Lebens ist noch alles gleich: Mädchen und Jungen erhalten ähnlich viel Taschengeld, das zeigen Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Zwar hängt die Höhe des Taschengelds vom Einkommen der Eltern ab, auch die Herkunft spielt eine Rolle – aber Eltern machen keinen Unterschied zwischen Söhnen und Töchtern (PDF). Im Laufe des Lebens jedoch nimmt die Ungleichheit zu. Da stehen Männer finanziell deutlich besser da als Frauen. Deshalb geht es am 8. März, dem Weltfrauentag, nicht nur um Gleichstellung – sondern auch um Zahlen. Denn die Ungleichheit in Deutschland lässt sich inzwischen erstaunlich zuverlässig messen: in Quoten, Prozentpunkten und Lücken, die zeigen, wer wie viel verdient, besitzt und später als Rente bekommt.