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17.08.2026
05:35 Uhr
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Selbstsicher zu sein, ist wichtig im Job. Aber das kann auch kippen. Eine Personalpsychologin erklärt, wie man das verhindert und mit arroganten Chefs umgeht.

Viele Menschen nehmen sich selbst als erfolgreicher wahr, als sie es tatsächlich sind. Astrid Schütz weiß, ab wann das gefährlich ist – und wo Arroganz sogar hilfreich ist. Hier erklärt die Personalpsychologin, wie die Trennlinie zwischen Mut und Selbstüberschätzung verläuft. DIE ZEIT: Nach seinem Sieg in der Schlacht von Zela schrieb Julius Cäsar seine berühmten Worte: »Ich kam, sah, siegte.« War das selbstbewusst oder arrogant? Astrid Schütz: Ich bin keine Historikerin, aber eines ist klar: Selbstbewusstsein ist eine relativ akkurate Einschätzung der eigenen Kompetenz. Arroganz zeigt sich in deutlicher Selbstüberschätzung. Diese Schlacht hat er jedenfalls gewonnen.