Zeit 06.06.2026
05:15 Uhr

(+) Neubeginn: Wie findet man die Kraft, neu anzufangen?


Manchmal spürt man: Eigentlich sind Veränderungen nötig – und zwar jetzt. Gleichzeitig hat man Angst vor dem Unbekannten. Eine Methode aus der Spätantike kann helfen.

(+) Neubeginn: Wie findet man die Kraft, neu anzufangen?
Jeder kennt wohl dieses Gefühl, wenn etwas nicht weitergeht. Man tritt beruflich auf der Stelle oder hat den Eindruck, privat festzustecken, weil die Partnerschaft nur noch dahinplätschert. Man spürt: Eigentlich müsste man einen neuen Anfang setzen. Aber zugleich macht der Gedanke Angst. Das Leben, das wir führen, ist uns vertraut. Das Neue ist dagegen unbekannt. Deshalb geben sich manche lieber mit dem Gewohnten zufrieden, auch wenn sie darunter leiden. Andere haben den Eindruck, durch die Vergangenheit festgelegt zu sein, durch die Verletzungen und Wunden der Kindheit. Sie träumen davon, das Alte loszulassen und ganz neu zu beginnen. Doch das braucht Mut.