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13.08.2026
16:15 Uhr
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Maritimes Flair statt Metropole: Das Finale des ESC wird im kommenden Jahr nicht in Bulgariens Hauptstadt Sofia, sondern in der Touristenhochburg Burgas ausgetragen.

Im Rennen um den Veranstaltungsort der 71. Ausgabe des Eurovision Song Contest (ESC) hat sich die Schwarzmeerstadt Burgas gegen die bulgarische Hauptstadt Sofia durchgesetzt. Das teilte die Europäische Rundfunkunion (EBU) sowie der Veranstalter, der bulgarische öffentlich-rechtliche Sender BNT, mit. Die Stadt, in der der Wettbewerb ausgetragen wird, wird vom Siegerland selbst festgelegt, unterliegt aber der Kontrolle der European Broadcasting Union (EBU). Das Finale des ESC soll am 15. Mai 2027 über die Bühne gehen. Nach dem Sieg Bulgariens 2026 mit dem Song Bangaranga von Dara, wird das Musikevent, welches als größter Musikwettbewerb der Welt gilt, im nächsten Jahr erstmalig in Bulgarien stattfinden. Während dieses Jahr die österreichische Hauptstadt Wien als Austragungsort gewählt wurde, wird der Wettbewerb im nächsten Jahr also nicht erneut in einer Metropole, sondern vor einem maritimen Hintergrund veranstaltet werden. Burgas liegt 360 Kilometer östlich der Hauptstadt Sofia, ist mit rund 200.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Bulgariens und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im Südosten des Landes. Dass Burgas das Rennen vor Sofia machte, gilt als Überraschung. Burgas gilt als Touristenhochburg und Partymetropole.