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17.08.2026
13:07 Uhr
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Nach dem Waldbrand bei Gebhardshain läuft der Einsatz mit der Suche nach möglichen Glutnestern weiter. «Die Einsatzkräfte sind auch am heutigen Morgen weiter vor Ort», teilte die Gemeinde auf Instagram mit. Der Kräfteeinsatz solle nochmals verstärkt werden, um die weiteren Arbeiten im betroffenen Waldgebiet durchzuführen. Es geht den Angaben zufolge um ein zehn Hektar großes Waldgebiet, auf dem es auf vier Hektar gebrannt habe. Bereits am Sonntagabend war der Brand unter Kontrolle gebracht worden, wie der Landkreis Altenkirchen mitteilte. Zuvor waren es bange Stunden in dem Westerwaldort: Die Flammen des Waldbrandes hatten sich am Sonntagabend bis auf etwa 20 Meter an erste Gebäude herangefressen, bis die Entwarnung kam. Die Lage war zwischenzeitlich so brenzlig, dass eine Straße mit 20 Haushalten rasch evakuiert werden musste. Später durften die Anwohnerinnen und Anwohner wieder zurück in ihre Häuser. Einsatzbereich soll gemieden werden Doch auch am Tag danach wurde gebeten, den Bereich zu meiden. «Bitte ermöglicht den Einsatzkräften, ihre Arbeit ungehindert und sicher durchzuführen.» Eine Schule blieb zum Wochenanfang geschlossen, weil Gebäudeteile stark verraucht waren. Insgesamt hatten mehr als 300 Einsatzkräfte auch aus anderen Kreisen am Sonntag versucht, die Flammen einzudämmen, Hubschrauber löschten aus der Luft. Vier Einsatzkräfte erlitten Verletzungen, einer kam ins Krankenhaus. Besonders gefährdet war zwischenzeitlich eine Schule, wo nun erst einmal der Unterricht ausfällt. Großeinsätze in Rheinland-Pfalz und Nachbarländern Für Feuerwehrleute in Rheinland-Pfalz war es der zweite Großeinsatz binnen weniger Tage: Erst am Freitag waren in der Vordereifel, bei Langscheid, Wald und Wiese in Flammen aufgegangen, auf einer Fläche von rund 50 Hektar. Die letzten Arbeiten – Glutnester aufspüren und löschen – dauerten noch an. Die neue Woche könnte etwas Entspannung bringen: Das Risiko für Waldbrände in Rheinland-Pfalz schwächt sich in den kommenden Tagen voraussichtlich ab. Laut dem Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes wird am Montag an den meisten Stationen eine mittlere bis geringe Gefahr erwartet. Ab Mittwoch soll sogar überall nur noch Stufe 1 gelten, was bedeutet, dass die Gefahr sehr gering ist. © dpa-infocom, dpa:260817-930-540629/2