Zeit 07.08.2026
11:00 Uhr

Klimapolitik: »Wenn kein Wasser da ist, nützt die tollste Vertiefung nichts.«


Niedrigwasser, brennende Wälder, abgeschaltete AKWs: Beim Kampf gegen den Klimawandel geht es heute mehr denn je um Schadensbegrenzung. Was die Politik jetzt tun muss.

Klimapolitik: »Wenn kein Wasser da ist, nützt die tollste Vertiefung nichts.«
Es sind dystopische Tage, die Europa gerade durchlebt: Wälder brennen, Flüsse in ganz Europa führen immer weniger Wasser oder trocknen ganz aus, in den Alpen liefern Hubschrauber Trinkwasser, weil auf den Hütten das Wasser knapp wird und halb Ungarn ist ohne Strom, weil aufgrund der Hitze ein Atomkraftwerk abgeschaltet werden musste. Was wir eigentlich schon lange wissen, ruft dieser Sommer ins Gedächtnis zurück: Der Klimawandel ist bereits in vollem Gange, und seine Folgen sind auch im Alltag unübersehbar. In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit ZEIT-Redakteurin Petra Pinzler über die drängenden Fragen, die auch die Politik dieser Tage beschäftigen. Wie dramatisch ist die Lage in deutschen Flüssen, Wäldern und Städten tatsächlich? Was können Bund, Länder und Kommunen noch tun, um die nicht mehr revidierbaren Folgen des Klimawandels erträglich zu machen? Und haben wir, wie der US-Schriftsteller Jonathan Franzen behauptet, den Kampf gegen den Klimawandel womöglich schon längst verloren, und es geht nur noch um Anpassung? Petra Pinzler berichtet als Politikredakteurin der ZEIT seit vielen Jahren über Klimapolitik und Naturschutz, hat diverse Bücher zum Thema veröffentlicht (u.a. »Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO-2-neutral zu leben.«) und ist zudem Co-Moderatorin des freundlichen Krisenpodcasts »Auch das noch?«. Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.