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17.03.2026
06:05 Uhr
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Im Krisenchaos verdrängen wir den Klimaschutz. Die Psychologin Lea Dohm erklärt, wieso das persönlich verständlich ist, aber nicht kollektiv. Und was ein Ausweg wäre.

Warum schaffen wir es, die Klimakrise zu ignorieren – obwohl sie immer offensichtlicher wird? Lea Dohm, Psychologin und Mitgründerin der Psychologists for Future, spricht über die psychologischen Mechanismen hinter der kollektiven Verdrängung. Sie erklärt, wie Gefühle unser (Nicht-)Handeln beeinflussen, warum Verdrängung auch gesund sein kann – und weshalb es trotzdem wichtig ist, sich Problemen immer wieder zuzuwenden. Ein Gespräch über Pseudolösungen, die Rolle von Gemeinschaft und wie wir angesichts von Krisen handlungsfähig bleiben. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Die Links zur Folge: Die Folge des Krisenpodcasts mit der veganen Köchin Sophia Hoffmann aus dem April 2024 In dieser Episode vom Juni 2025 erklärt der Autor Toralf Staud, was Kipppunkte beim Klima und in der Gesellschaft sind. Der Soziologen Hartmut Rosa lehrt an der Universität Jena. In diesem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht er über schwindenen Spielraum. Dies ist das in der Folge erwähnte ZEIT-Dossier von Fritz Zimmermann darüber, wie Feinstaub die Lungen zerstört . Die erwähnte Künstlerin heißt Kelly Bosch . Die Idee für unseren Beam lieferte diesmal ein Fachaufsatz von Forschern der TU Dortmund . Senden Sie Kritik und Anregungen gerne per E-Mail an krisen@zeit.de .