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29.09.2026
14:27 Uhr
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Im Weißen Haus findet ein KI-Gipfel statt, eingeladen sind unter anderem die Chefs von Google, OpenAI und Anthropic. Hauptthema: die Regulierung künstlicher Intelligenz

US-Präsident Donald Trump empfängt die Chefs großer US-Techkonzerne zu Gesprächen über künstliche Intelligenz im Weißen Haus. An dem Treffen am heutigen Dienstag könnten Medienberichten zufolge Meta-Chef Mark Zuckerberg, Sundar Pichai von Google, OpenAI-Vize Greg Brockman, Dario Amodei von Anthropic sowie Nvidia-Gründer Jensen Huang teilnehmen. Zudem hält sich auch Tesla-Chef Elon Musk in Washington, D. C. auf. Zu den Gesprächen hat Trump gemeinsam mit Mike Johnson, dem republikanischen Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses , eingeladen. Im Zentrum soll die Frage nach einer möglichen Regulierung von KI stehen. Während Johnson vor dem Treffen sagte, man wolle über die Überwachung von KI-Systemen sprechen, lehnt Trump bislang jegliche Regulierung der Techkonzerne ab. Johnson sagte dem Sender Fox Business, die USA dürften nicht »übermäßig regulieren«, da sie sonst den »Wettlauf gegen China« verlieren würden . Allerdings befürworte er »ein bisschen Regulierung« – es gehe um das richtige Gleichgewicht zwischen Innovation und Aufsicht. Trump widerspricht führenden KI-Unternehmen Trump bezeichnete KI-Skeptiker hingegen jüngst als »Verschwörungstheoretiker« und »Verräter«. Damit richtet er sich auch gegen die KI-Entwickler selbst: Führende Unternehmen wie Anthropic, OpenAI und Google warnen vor großen Gefahren und fordern ein langsameres Entwicklungstempo sowie ein gemeinsames Vorgehen der Regierungen. Anthropic sprach jüngst von » existenziellen Risiken für die Menschheit «. Die US-Abgeordneten geraten zunehmend unter Druck. Viele Wähler befürworten inzwischen strengere Regeln. Abgeordnete beider großer Parteien haben bereits mehrere Gesetzentwürfe ausgearbeitet, um den Einsatz von KI besser zu regeln. KI-Entwickler könnten etwa zu mehr Transparenz über die Funktionsweise ihrer Systeme sowie zu Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet werden. Aufgrund der Sommerpause des Repräsentantenhauses und der anstehenden Wahlen im November dürften jedoch vorerst keine umfassenden KI-Gesetze verabschiedet werden. OpenAI hält neues KI-Modell aus Sicherheitsgründen zurück In den vergangenen Monaten waren immer wieder Zwischenfälle bekannt geworden, bei denen sich KI-Agenten selbstständig gemacht hatten und anders agierten als vorgesehen. So hatte etwa ein KI-Programm des ChatGPT-Entwicklers OpenAI eine Website der australischen Regierung gehackt. Sein neues KI-Modell will der Konzern zudem wegen Sicherheitsbedenken vorerst nicht veröffentlichen ; es habe die Kriterien »in Bezug darauf, im vorgesehenen Rahmen und innerhalb der Autorisierung zu bleiben« nicht erfüllt. Hinzu kommt der wachsende Widerstand gegen den Bau von Rechenzentren. Die Anlagen benötigen viel Energie und Wasser, Anwohner wehren sich deshalb in vielen Gegenden gegen Bauprojekte. Trump tat die Kritik am umfassenden Ausbau der Rechenkapazitäten bislang ab. Gemeinden, die sich dagegen wehrten, wollten offenbar »rückständig und arm bleiben«, sagte der Präsident. Zudem profitiere China von den Protesten.