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07.10.2026
16:48 Uhr
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Eine mutmaßliche Raubkatze ist nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt gefilmt worden. Die Behörden rufen zur Vorsicht auf.

Nach der möglichen Sichtung eines Pumas im Notzinger Moos in Oberding läuft eine größere Suchaktion. Ein Hubschrauber und Drohnen sollen das Gebiet aus der Luft absuchen, zudem sind Streifenwagen unterwegs. Bislang habe sich das Tier bei der Suche nicht blicken lassen, sagte eine Polizeisprecherin. Eine Person hatte die mögliche Raubkatze gefilmt. Nach einer ersten fachlichen Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln, teilte das Landratsamt Erding mit. Das Gebiet liegt nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt. Noch keine Spur vom angeblichen Puma Auch über die Herkunft des Tiers können die Behörden bislang nur rätseln. Hinweise auf einen Zirkus mit Raubkatzen, der derzeit in der Gegend gastiert, gebe es jedenfalls nicht, teilte das Landratsamt mit. Vorsichtshalber sollen die Menschen in der Region kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen und ihre Hunde nicht frei laufen lassen. Wer das Tier sieht oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort hat, soll sich bei der Polizei in Erding melden. Wieder nur ein Raubkatzen-Fehlalarm? Nicht jeder Raubkatzenalarm endet mit einem Raubkatzenfund. Im Sommer 2023 suchte die Polizei in Brandenburg rund 30 Stunden lang nach einer vermeintlichen Löwin. Eine erneute Auswertung der Videoaufnahmen legte nahe, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein Wildschwein handelte. Die Suche wurde daraufhin eingestellt.