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13.08.2026
12:54 Uhr
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In Treuchtlingen räumen Einsatzkräfte Gebäude in Bahnhofsnähe wegen eines verdächtigen Gegenstands. Der Nahverkehr in der Region kommt dadurch zum Erliegen.

Ein Fund von möglichem Sprengstoff im fränkischen Treuchtlingen legt weite Teile des Zugverkehrs in der Region lahm. Einsatzkräfte räumen »vorsichtshalber einige unmittelbar betroffene Gebäude«, nachdem an der Einfahrt zum Bahnhof der Stadt ein verdächtiges Objekt im Gleisbett entdeckt worden sei, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein Entschärfer-Team der Bundespolizei sei dabei, den Gegenstand zu untersuchen und zu klären, ob eine Gefährdung vorliegt. Das Objekt sei geröntgt worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Die Auswertung der Bilder halte noch an. Auch seien weitere Untersuchungen durch Spezialkräfte erforderlich, weil der Verdacht möglichen Sprengstoffs bislang nicht entkräftet worden sei. Nach Angaben der Polizei Mittelfranken werde das Objekt dafür nun durch einen Roboter angehoben. Regionalverkehr kommt zum Erliegen, ICE-Verbindung nicht betroffen Bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen, würden die Sperren bestehen bleiben, teilte die Landespolizei weiter mit. Die Bevölkerung werde dazu aufgerufen, das Gebiet zu meiden. Betroffen sind nach Angaben der Bahn die RE 16 zwischen Augsburg und Nürnberg, der RB 16 zwischen München und Nürnberg und der RE 60 zwischen Nürnberg und Treuchtlingen. Die Regionalzüge enden den Angaben der Bahn zufolge vorzeitig an geeigneten Bahnhöfen, ein Ersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxis ist demnach eingerichtet worden. Züge des Fernverkehrs werden über Ingolstadt umgeleitet. Die Schnellfahrstrecke Nürnberg – Ingolstadt verläuft jedoch weiter östlich, entsprechend sind ICE-Verbindungen zwischen München und Nürnberg nicht betroffen.