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08.03.2026
09:17 Uhr
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In der Region Charkiw haben ukrainische Einheiten russische Soldaten zurückgedrängt. Wegen heftiger Gegenwehr im Süden schickt Russland laut ISW Truppen aus Donezk.

Die ukrainischen Streitkräfte sind kürzlich in Richtung Borowa vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Laut der ukrainischen Militärführung griffen ukrainische Soldaten vorletzte Nacht einen russischen Kommando- und Beobachtungspunkt im besetzten Kruhljakiwka nordöstlich von Borowa an . Geolokalisierte Aufnahmen zeigen laut ISW auch Kämpfe im ukrainisch kontrollierten Nachbarort Sahrysowe. Zu sehen ist demnach, wie zwei ukrainische zwei russische Soldaten im Ortskern angreifen . Das deutet darauf hin, dass russische Streitkräfte zu einem früheren Zeitpunkt in den frontnahen Ort eingedrungen sind, dann aber besiegt wurden. Weil ukrainische Streitkräfte in den südlichen Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja zuletzt heftige Gegenwehr leisteten und besetzte Gebiete befreien konnten, hat Russlands Militär laut dem ISW wahrscheinlich Verstärkung in diese Regionen geschickt. Demnach geht es um Eliteeinheiten der Luftlandetruppen und der Marineinfanterie, die dafür aber aus den ebenfalls noch umkämpften Gebieten um die Industriestadt Pokrosk und Dobropillja abgezogen werden mussten. Nach Einschätzung des ISW könnte das die russischen Pläne für eine Frühjahrs- oder Sommeroffensive gegen den sogenannten ukrainischen Festungsgürtel erschweren . In unserem Liveblog zum Ukrainekrieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden .