Zeit 09.10.2026
02:25 Uhr

Wirbelstürme: Hurrikan «Isaias» verstärkt sich: Evakuierungen an US-Küste


Wirbelstürme: Hurrikan «Isaias» verstärkt sich: Evakuierungen an US-Küste
Der Hurrikan \u00abIsaias\u00bb hat sich auf seinem Weg zur US-Golfk\u00fcste deutlich verst\u00e4rkt. Der tropische Wirbelsturm erreichte am Donnerstag (Ortszeit) im Golf von Mexiko Windgeschwindigkeiten von rund 160 Kilometern pro Stunde und damit die St\u00e4rke zwei von f\u00fcnf, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Der erste Hurrikan der diesj\u00e4hrigen Atlantiksaison d\u00fcrfte am Freitagabend oder in der Nacht zum Samstag auf die K\u00fcste treffen. Besonders gef\u00e4hrdet sind der Nordwesten Floridas sowie die Bundesstaaten Alabama und Mississippi. Sturm k\u00f6nnte sich noch weiter verst\u00e4rken Meteorologen warnen vor lebensgef\u00e4hrlichen Sturmfluten, heftigen Regenf\u00e4llen und \u00dcberschwemmungen. Auch Tornados sind m\u00f6glich. Nach Angaben des Hurrikanzentrums k\u00f6nnte sich \u00abIsaias\u00bb noch weiter verst\u00e4rken. Die Beh\u00f6rden rechnen zudem mit l\u00e4nger anhaltenden Stromausf\u00e4llen in den betroffenen Gebieten. Mehrere US-Bundesstaaten rufen Notstand aus Floridas Gouverneur Ron DeSantis erkl\u00e4rte bei einer Pressekonferenz, man bereite sich vorsorglich sogar auf einen Hurrikan der St\u00e4rke drei vor. Besonders auf der \u00f6stlichen Seite des Sturms drohten schwere Sch\u00e4den. \u00abEs wird Auswirkungen im gesamten Nordwesten Floridas geben\u00bb, warnte DeSantis. Meteorologen warnten, dass es sich um einen gef\u00e4hrlichen Sturm mit potenziell lebensbedrohlichen Auswirkungen handele. In mehreren Bundesstaaten wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Alabamas Gouverneurin Kay Ivey ordnete die Evakuierung von Touristen und Besuchern aus mehreren K\u00fcstenorten an, darunter die beliebten Urlaubsziele Gulf Shores und Orange Beach sowie Dauphin Island. Auch in Florida mussten Menschen besonders gef\u00e4hrdete K\u00fcstengebiete verlassen. Die Beh\u00f6rden riefen die Bev\u00f6lkerung auf, die Vorbereitungen auf den Sturm schnellstm\u00f6glich abzuschlie\u00dfen. Mexiko stellt sich auf Hurrikan ein Auch in Mexiko stellen sich die Menschen derzeit auf Extremwetter ein. Am Sonntag k\u00f6nne der Tropensturm \u00abSimon\u00bb, der sich derzeit noch \u00fcber dem Pazifik befindet, zu einem \u00abm\u00e4chtigen Hurrikan der Kategorie 4\u00bb anwachsen und die K\u00fcste des Bundesstaates Jalisco treffen, erkl\u00e4rte Fabi\u00e1n V\u00e1zquez Roma\u00f1a, der Koordinator des mexikanischen Wetterdienstes auf der Plattform X. Zu bef\u00fcrchten seien Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde und Wellenh\u00f6hen von acht bis neun Metern, warnte der Meteorologe. Zudem m\u00fcsse man sich auf drei Tage andauernden Starkregen in Teilen der Provinzen Guerrero, Michoac\u00e1n, Colima und Jalisco einstellen. Ebenfalls am Wochenende rechnen die mexikanischen Wetterexperten damit, dass der Tropensturm \u00abRachel\u00bb die Halbinsel Niederkalifornien trifft. \u00a9 dpa-infocom, dpa:261008-930-812139/2